Vergütungsgrundlage prüfen
Grundgehalt, Zuschläge und variable Bestandteile werden nach ihrer jeweiligen Grundlage getrennt. Eine nicht ausgezahlte Überstundenposition kann andere Nachweise benötigen als das vereinbarte Monatsgehalt.
Arbeitsrecht · DEUTSCHLAND
Wenn Ihr Gehalt ausbleibt, brauchen Sie einen klaren Überblick über fällige Beträge und laufende Fristen. Abrechnung, tatsächliche Zahlung und einzelne Vergütungsbestandteile können auseinanderfallen. Wir strukturieren die offenen Positionen und organisieren die fachliche Prüfung, damit eine Zahlungsforderung auf einem nachvollziehbaren Zeitraum und Betrag beruht.
Leistungserbringer, Umfang und Honorar vor Beginn geklärt.
Fristen beachten. Arbeits- oder Tarifverträge können kurze Ausschlussfristen vorsehen. Warten Sie bei wiederholten Zahlungsausfällen nicht auf eine weitere mündliche Zusage. Eine Anfrage über das Formular macht den Anspruch nicht geltend.
Offene Monate, Teilzahlungen und Vergütungsarten werden in einer prüfbaren Übersicht zusammengeführt.
Vertragliche Regelungen und bereits erfolgte Geltendmachungen werden auf relevante Termine untersucht.
Eine begründete Aufforderung und mögliche weitere Schritte werden im vereinbarten Auftrag erläutert.
Grundgehalt, Zuschläge und variable Bestandteile werden nach ihrer jeweiligen Grundlage getrennt. Eine nicht ausgezahlte Überstundenposition kann andere Nachweise benötigen als das vereinbarte Monatsgehalt.
Kontoauszüge und Lohnabrechnungen zeigen, welche Beträge tatsächlich fehlen. Bruttoanspruch und Nettozahlung werden nicht ohne Einordnung miteinander verrechnet, besonders bei Abzügen oder nachträglichen Korrekturen.
Im vereinbarten Umfang entsteht eine periodengenaue Forderung mit Belegverweisen. Ein gerichtliches Vorgehen oder die Bewertung einer möglichen Arbeitgeberinsolvenz wird ausdrücklich gesondert abgestimmt.
Der Arbeitgeber verweist auf einen Buchungsfehler. Wir ordnen Fälligkeit und bisherigen Schriftverkehr, damit eine Fristsetzung und eine spätere Bezifferung zusammenpassen.
Nach einer gekürzten Auszahlung muss geklärt werden, ob die Differenz auf einem Abzug, einer Abrechnungskorrektur oder einer unbegründeten Kürzung beruht.
Restlohn, Urlaubsabgeltung und Bonus werden einzeln erfasst. Eine Erledigungsklausel aus einem Aufhebungsvertrag oder Vergleich kann für die Prüfung relevant sein.
§ 611a BGB regelt die Verpflichtung zur vereinbarten Vergütung. Der konkrete Betrag ergibt sich aus Vertrag und ergänzenden Regelungen, nicht allein aus einer früheren Überweisung.
Amtliche Grundlage: § 611a BGB ↗§ 614 BGB enthält einen gesetzlichen Ausgangspunkt für die Fälligkeit der Vergütung. Abweichende Vereinbarungen und die Art der Vergütung werden im Einzelfall geprüft.
Amtliche Grundlage: § 614 BGB ↗Redaktioneller Quellenstand: 02.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.
Geben Sie an, welche Monate und ungefähren Beträge betroffen sind.
Wir legen fest, ob nur Grundlohn oder weitere Vergütungsarten geprüft werden.
Unterlagen und Zahlungen werden zu einer nachvollziehbaren Übersicht zusammengeführt.
Schreiben, Klage und weitere Maßnahmen werden nach Kosten und Ausgangslage getrennt entschieden.
Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.
Die Zahl der Monate, Abrechnungskorrekturen und streitigen Vergütungsbestandteile beeinflussen das Honorar. Forderungsaufstellung, außergerichtliche Geltendmachung und gerichtliche Vertretung werden als getrennte Aufträge vereinbart. Bei erkennbaren Zahlungsschwierigkeiten müssen außerdem Aufwand und tatsächliche Einbringlichkeit betrachtet werden.
Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.
Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmenSie zeigt die Abrechnung, ersetzt aber nicht den Nachweis einer Überweisung. Für den Abgleich werden beide Informationen benötigt.
Ein Zurückbehaltungsrecht sollte nicht ohne individuelle Prüfung ausgeübt werden. Eine unberechtigte Arbeitsverweigerung kann zusätzliche Risiken verursachen.
Das hängt unter anderem von Formanforderungen einer wirksamen Ausschlussklausel und dem Inhalt ab. Bewahren Sie Nachricht und Zugangsnachweis auf.
Die korrekte Forderung hängt von Anspruch und Abrechnung ab. Vermischen Sie die vereinbarte Bruttovergütung nicht mit einer pauschalen Nettohochrechnung.
Dann können besondere Verfahren und Fristen hinzukommen. Teilen Sie Hinweise auf einen Insolvenzantrag oder Zahlungsstopp bereits beim Einstieg mit.
Diese Positionen können gesondert aufgenommen werden. Vereinbarung, Voraussetzungen und Nachweise müssen dafür zusätzlich vorliegen.
DER NÄCHSTE SCHRITT
Was ist passiert, welches Ergebnis wünschen Sie und steht eine Frist an?
Wir klären den passenden Leistungsumfang vor Ihrer Entscheidung.