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Offene Rechnung einfordern

Wenn eine Rechnung nicht bezahlt wird, ist der offene Betrag nur ein Teil der Prüfung. Vertrag, erbrachte Leistung und mögliche Einwendungen müssen nachvollziehbar belegt sein. Wir strukturieren Ihre Forderung und koordinieren die Bewertung eines wirtschaftlich sinnvollen Vorgehens von der Zahlungsaufforderung bis zu einem möglichen gerichtlichen Schritt.

Leistungserbringer, Umfang und Honorar vor Beginn geklärt.

Fristen beachten. Verjährung und vereinbarte Ausschlussfristen bleiben trotz Mahnungen relevant. Bei Hinweisen auf Insolvenz oder einem gerichtlichen Schreiben nennen Sie den Verfahrensstand sofort. Eine Website-Anfrage hemmt keine Frist.

01

Forderung nachvollziehbar machen

Rechnung, Leistungsgrundlage und Teilzahlungen werden in einer klaren Übersicht verbunden.

02

Einwendungen bewerten

Reklamationen und Gegenforderungen werden konkret auf ihren Bezug zum Anspruch geprüft.

03

Vorgehen auswählen

Aufwand, Kosten und mögliche Einbringlichkeit werden vor weiteren Schritten betrachtet.

Was die Unterstützung umfasst

Anspruch und Fälligkeit prüfen

Angebot, Auftrag und Leistungsnachweis bilden die Grundlage. Eine Rechnung allein belegt nicht in jeder Situation den vollständigen Anspruch oder den richtigen Zahlungstermin.

Zahlungen und Streitpunkte ordnen

Teilzahlungen, Gutschriften und Reklamationen werden getrennt erfasst. Eine bestrittene Leistung verlangt häufig eine andere Vorbereitung als ein lediglich vergessener Zahlungsvorgang.

Geltendmachung vorbereiten

Im vereinbarten Umfang entsteht eine begründete Forderung mit passenden Belegverweisen. Mahnverfahren, Klage und Vollstreckung werden nach Ausgangslage ausdrücklich gesondert entschieden.

Typische Situationen

Kunde reagiert nicht

Leistung und Rechnung sind dokumentiert, aber Antworten fehlen. Zugang, Fälligkeit und bisherige Kontaktversuche werden nachvollziehbar erfasst.

Kunde reklamiert

Einzelne Leistungen werden bestritten oder gekürzt. Die Prüfung beginnt bei den konkreten Einwendungen und den dazugehörigen Nachweisen.

Teilzahlung wird angeboten

Eine Raten- oder Vergleichslösung kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Bedingungen und Folgen für den übrigen Anspruch werden vor einer Zusage geprüft.

Worauf es fachlich ankommt

Redaktioneller Quellenstand: 02.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.

So gehen wir vor

  1. 01

    Forderung nennen

    Beschreiben Sie Betrag, Leistung und den bisherigen Zahlungsstand.

  2. 02

    Prüfung eingrenzen

    Anspruchsbewertung und konkrete Durchsetzungsschritte werden getrennt vereinbart.

  3. 03

    Belege zusammenführen

    Fälligkeit, Zahlungen und Einwendungen werden nachvollziehbar geordnet.

  4. 04

    Weiteren Weg entscheiden

    Schreiben, Mahnverfahren oder Klage werden nach Kosten und Ausgangslage gewählt.

Diese Unterlagen helfen beim Einstieg

  • Angebot, Auftrag und Vertragsbedingungen
  • Rechnung, Gutschriften und Zahlungsübersicht
  • Liefer-, Leistungs- oder Abnahmenachweise
  • Mahnungen und Zugangsinformationen
  • Reklamationen, Vergleichsvorschläge und Angaben zum Schuldner

Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.

Leistungsumfang und Honorar

Betrag, Beleglage und Umfang der Einwendungen bestimmen den Aufwand. Gericht, Vollstreckung und weitere Fremdkosten werden gesondert erläutert. Auch ein erfolgreicher Titel garantiert keine tatsächliche Zahlung. Eine reine Anspruchsprüfung enthält nicht automatisch alle späteren Durchsetzungsschritte.

Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.

Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmen

Häufige Fragen

Muss ich drei Mahnungen schicken?

Eine feste allgemeine Anzahl folgt daraus nicht. Fälligkeit, bisherige Mahnung und vertragliche Regelungen müssen konkret betrachtet werden.

Ist ein Mahnverfahren immer die beste Lösung?

Bei bestrittenen Ansprüchen kann ein anderer Weg sinnvoll sein. Beleglage, Kosten und Reaktion des Schuldners gehören zur Entscheidung.

Kann ich Inkassokosten automatisch aufschlagen?

Erforderlichkeit und Erstattungsfähigkeit benötigen eine konkrete Prüfung. Jede zusätzliche Position muss nachvollziehbar begründet werden.

Was tun bei Teilzahlungen?

Sie werden dem Anspruch nachvollziehbar zugeordnet. Ein verbleibender Rest und mögliche Zinsen sind getrennt zu erfassen.

Hemmen meine Mahnungen die Verjährung?

Eine private Mahnung bewirkt nicht automatisch die erforderliche Hemmung. Ein fristwahrender Schritt muss rechtzeitig fachlich geklärt werden.

Bekomme ich mit einem Titel sicher Geld?

Ein Titel und die tatsächliche Einbringlichkeit sind verschiedene Fragen. Vermögen, Insolvenz und Vollstreckungsmöglichkeiten bleiben relevant.

Passende weitere Leistungen

Alle Themen: Forderungen und Inkasso

DER NÄCHSTE SCHRITT

Beginnen wir mit Ihrer Situation.

Was ist passiert, welches Ergebnis wünschen Sie und steht eine Frist an?
Wir klären den passenden Leistungsumfang vor Ihrer Entscheidung.

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