YUDEY DEUTSCHLAND

Schulden und Insolvenz

Zahlungsprobleme ordnen und realistische Lösungswege prüfen.

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Verbraucherinsolvenz vorbereiten

Mehrere Forderungen lassen sich aus dem laufenden Einkommen nicht mehr bedienen.

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Mahnbescheid abwehren

Ein gerichtlicher Mahnbescheid ist eingetroffen und die Forderung erscheint falsch, bereits bezahlt oder zu hoch.

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Schuldenbereinigungsplan erstellen

Sie möchten Ihre Schulden vollständig erfassen und einen tragfähigen Einigungsversuch vorbereiten.

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Pfändungsschutz prüfen

Ihr Einkommen wird gepfändet und Sie möchten die Berechnung oder Schutzmöglichkeiten prüfen.

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P-Konto-Fragen klären

Auf Ihrem Pfändungsschutzkonto ist Geld blockiert oder die Bankberechnung ist unklar.

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Gläubigervergleich verhandeln

Sie möchten mit einem oder mehreren Gläubigern eine tragfähige Einigung erreichen.

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Restschuldbefreiung begleiten

Sie möchten die Restschuldbefreiung beantragen oder Fragen in einem laufenden Verfahren klären.

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Überschuldung einer GmbH prüfen

Bilanzverluste oder angespannte Finanzierung werfen Fragen nach einer möglichen Insolvenzreife auf.

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Insolvenzantrag für Unternehmen vorbereiten

Ein Unternehmen muss ein Insolvenzverfahren prüfen oder einen Antrag vorbereiten.

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Anfechtung durch Insolvenzverwalter prüfen

Ein Insolvenzverwalter verlangt eine frühere Zahlung zurück.

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Privatbürgschaft bei Unternehmenskrise prüfen

Sie haben privat für ein Unternehmen gebürgt und werden nun zur Zahlung aufgefordert.

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Sanierungsoptionen für kleine Unternehmen prüfen

Liquidität und laufende Verpflichtungen geraten unter Druck.

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Vollstreckungsbescheid prüfen

Sie haben einen Vollstreckungsbescheid erhalten und möchten Betrag oder zugrunde liegenden Anspruch prüfen.

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Regelinsolvenz für Selbstständige vorbereiten

Ihre selbstständige Tätigkeit lässt sich mit bestehenden Schulden nicht mehr finanzieren.

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Kontopfändung klären

Ihr Konto ist gepfändet und laufende Ausgaben können nicht bezahlt werden.

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Vermögensauskunft vorbereiten

Der Gerichtsvollzieher hat einen Termin zur Vermögensauskunft angesetzt.

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Forderungsanmeldung gegen Schuldner prüfen

Im eigenen Insolvenzverfahren ist eine angemeldete Forderung unklar oder der Betrag streitig.

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Schuldnerverzeichnis-Eintrag klären

Eine Eintragung im Schuldnerverzeichnis belastet Ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten.

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Steuerschulden in Zahlungsschwierigkeiten klären

Fällige Steuern übersteigen die verfügbare Liquidität oder das Finanzamt vollstreckt.

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Mietschulden bei Überschuldung ordnen

Mietrückstände gefährden Ihre Wohnung und weitere Schulden bleiben offen.

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Welche Frage steht bei Ihnen an?

Die Themen zeigen mögliche Prüfungsfelder. Konkreter Umfang und zuständige Fachperson werden vor einem Auftrag vereinbart.

SO ARBEITEN WIR

Klarer Ablauf.
Von Anfang an.

Ein verständlicher Auftrag verbindet Ihr Anliegen mit dem richtigen Fachbeitrag und einem konkreten Ergebnis.

01

Anliegen beschreiben

Sie nennen Situation, Ziel und bekannte Fristen. Sensible Unterlagen stimmen wir anschließend ab.

02

Umfang vereinbaren

Leistungserbringer, Ergebnis und Honorar werden vor Beginn konkret benannt.

03

Fundiert entscheiden

Die vereinbarte Einordnung macht nächste Schritte nachvollziehbar. Weitere Begleitung wird separat abgestimmt.

DER NÄCHSTE SCHRITT

Beginnen wir mit Ihrer Situation.

Was ist passiert, welches Ergebnis wünschen Sie und steht eine Frist an?
Wir klären den passenden Leistungsumfang vor Ihrer Entscheidung.

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Wissen für Ihre nächste Entscheidung

RATGEBER · DEUTSCHLAND

Vollständige Gläubigerliste erstellen

Für eine Verbraucherinsolvenz oder einen Schuldenbereinigungsplan wird eine vollständige Gläubigerübersicht benötigt. Sie erfasst auch bestrittene Ansprüche und unterscheidet aktuelle Forderungsinhaber von bloßen Einziehungsstellen. Eine ungeprüfte Liste alter Rechnungsbeträge kann Zahlungen und Mehrfacherfassung übersehen.

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Außergerichtlicher Einigungsversuch

Vor einem Verbraucherinsolvenzantrag ist unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein außergerichtlicher Einigungsversuch auf Grundlage eines Plans erforderlich. Der Versuch braucht vollständige Gläubigerdaten und eine geeignete persönliche Beratung. Ein einzelnes allgemeines Ratenangebot ist nicht automatisch der erforderliche Verfahrensnachweis.

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Unterlagen für den Insolvenzantrag

Ein Verbraucherinsolvenzantrag braucht zusammenhängende und vollständige Angaben. Gläubigerliste, Einkommen, Vermögen, Schuldenbereinigungsplan und erforderliche Bescheinigung müssen denselben aktuellen Stand abbilden. Amtliche Formulare werden anhand des tatsächlich passenden Verfahrens vorbereitet und nicht als bloße Formalität ausgefüllt.

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Haushaltsbudget für ein Zahlungsangebot

Ein Zahlungsangebot an Gläubiger soll dauerhaft erfüllbar sein. Dafür werden tatsächliche Einnahmen, notwendige Ausgaben und unregelmäßige Belastungen nachvollziehbar gegenübergestellt. Ein rechnerisch hoher Monatsrest ist kein belastbarer Ratenbetrag, wenn wichtige Lebenshaltungskosten oder schwankende Einnahmen fehlen.

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Quotenangebot an mehrere Gläubiger

Mehreren Gläubigern soll ein bestimmter Anteil ihrer Forderungen angeboten werden. Eine nachvollziehbare Quote braucht abgestimmte Forderungsstände und eine gesicherte Zahlungsquelle. Prozentrechnung allein beantwortet nicht die rechtlichen Folgen für Restschuld, Sicherheiten und nicht zustimmende Gläubiger.

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Umgang mit ablehnenden Gläubigern

Ein oder mehrere Gläubiger lehnen den Schuldenbereinigungsvorschlag ab. Die Reaktion wird nach Inhalt, Betrag und Verfahrensstand bewertet. Ein privates Quotenangebot und ein gerichtlicher Schuldenbereinigungsplan folgen unterschiedlichen Regeln; eine Ablehnung darf nicht einfach als bedeutungslos behandelt werden.

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Pfändbares Arbeitseinkommen berechnen

Bei einer Lohnpfändung ist der tatsächlich pfändbare Teil des Arbeitseinkommens zu bestimmen. Bruttogehalt, Auszahlung und rechtlich maßgebliches Einkommen sind nicht immer derselbe Betrag. Die Berechnung verbindet aktuelle Pfändungsgrenzen, berücksichtigungsfähige Unterhaltspflichten und den konkreten Pfändungsbeschluss.

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Unterhaltspflichten bei einer Pfändung

Unterhaltspflichten können den geschützten Teil des Arbeitseinkommens erhöhen. Entscheidend sind gesetzliche Verpflichtung, tatsächlich gewährter Unterhalt und gegebenenfalls gerichtliche Vorgaben. Die Zahl aller Haushaltsmitglieder lässt sich nicht ungeprüft als Zahl der Unterhaltspersonen in die Pfändungstabelle übernehmen.

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Mehrere Einkünfte und Pfändungsgrenzen

Neben einem Hauptgehalt bestehen weitere Einnahmen. Für den Pfändungsschutz muss jede Einkommensquelle rechtlich eingeordnet und eine mögliche gerichtliche Zusammenrechnung geprüft werden. Zwei Zahlstellen bedeuten nicht automatisch zwei voneinander unabhängige vollständige Pfändungsfreibeträge.

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Umwandlung des Girokontos

Ein bestehendes Girokonto soll als Pfändungsschutzkonto geführt werden. Der Umwandlungsantrag richtet sich an das Kreditinstitut; seine Wirkung und weitere Nachweise werden anhand der tatsächlichen Kontopfändung geprüft. Ein P-Konto beseitigt weder die zugrunde liegende Forderung noch garantiert es unbegrenzte Verfügbarkeit aller Einzahlungen.

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Erhöhter Freibetrag bei Unterhaltspflichten

Auf dem P-Konto soll wegen tatsächlich gewährten gesetzlichen Unterhalts ein höherer Schutzbetrag berücksichtigt werden. Dafür werden Unterhaltsgrundlage, Personenanzahl und geeignete Bescheinigung geprüft. Der erhöhte Lohnschutz aus einer Gehaltsabrechnung wird nicht automatisch von der Bank als vollständiger Kontonachweis übernommen.

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Einmalige Nachzahlungen auf dem P-Konto

Eine Nachzahlung geht als größerer Betrag auf dem P-Konto ein und wird ganz oder teilweise blockiert. Der Schutz hängt von Zahlungsart, Bezugszeitraum und benötigtem Nachweis ab. Die Grenze von 500 Euro ist keine allgemeine Obergrenze für jede geschützte Nachzahlung.

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Bestrittene oder verjährte Forderung

Ein Mahnbescheid betrifft eine Forderung, die bestritten oder möglicherweise verjährt ist. Anspruchsprüfung und rechtzeitige gerichtliche Reaktion werden getrennt vorbereitet. Der Erlass eines Mahnbescheids bedeutet nicht, dass das Gericht die Berechtigung der verlangten Zahlung bereits inhaltlich geprüft hat.

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Widerspruch innerhalb der Zustellungsfrist

Ein nationaler deutscher Mahnbescheid ist zugestellt worden und die Forderung soll nicht oder nur teilweise akzeptiert werden. Maßgeblich sind Zustellung, Verfahrensstand und formgerechter Eingang des Widerspruchs beim zuständigen Gericht. Eine bloße Beratungsanfrage oder Nachricht an den Gläubiger ersetzt diesen Schritt nicht.

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Teilwiderspruch gegen einzelne Beträge

Nur einzelne Teile eines Mahnbescheids sind streitig. Ein Teilwiderspruch muss eindeutig zeigen, welcher Anspruch oder Betrag betroffen ist. Die übrigen Positionen können im Verfahren andere Folgen haben; eine unklare pauschale Erklärung passt nicht automatisch zur tatsächlich gewünschten Begrenzung.

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Einspruch nach Zustellung

Ein Vollstreckungsbescheid ist zugestellt worden und soll angegriffen werden. Der passende Rechtsbehelf ist grundsätzlich der Einspruch; Frist, Form und mögliche Vollstreckung werden getrennt geprüft. Ein Einspruch beendet nicht automatisch jede bereits mögliche Vollstreckungsmaßnahme.

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Vorläufige Vollstreckung berücksichtigen

Sie haben einen Vollstreckungsbescheid angegriffen, dennoch kündigt die Bank eine Pfändung an. Rechtsbehelf und Vollstreckungsschutz sind unterschiedliche Aufgaben. Entscheidend sind Zustellung, gerichtlicher Stand und die bereits eingeleitete Maßnahme.

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Unzutreffende Forderungsaufstellung

Der verlangte Gesamtbetrag passt nicht zu Ihren Zahlungen oder zum gerichtlichen Titel. Eine brauchbare Gegenrechnung trennt Hauptforderung, Zinsen und Kosten. Zugleich muss geklärt werden, in welchem Verfahren der Fehler korrigiert werden kann.

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Einmalzahlung als Vergleichsangebot

Eine einmalige Zahlung soll den Streit und die restliche Forderung erledigen. Dazu braucht es mehr als eine Überweisung mit dem Wort Vergleich. Betrag, Annahme und die Behandlung des verbleibenden Saldos müssen zusammenpassen.

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Forderungsverzicht schriftlich festhalten

Der Gläubiger sagt, nach Ihrer Zahlung sei die Sache erledigt. Eine belastbare Vereinbarung soll zeigen, welche Forderung entfällt und unter welchen Bedingungen. Unklare telefonische Zusagen erschweren später den Nachweis.

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Auswirkung auf weitere Gläubiger

Mit einem Gläubiger ist eine Einigung möglich, andere verlangen weiter Geld. Ob der Einzelvergleich die Gesamtlage verbessert, zeigt sich erst an den übrigen Verbindlichkeiten und einem möglichen Insolvenzverfahren.

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Aktuelle Selbstständigkeit und Verfahrensart

Sie arbeiten selbstständig oder haben Ihren Betrieb beendet und möchten eine Entschuldung vorbereiten. Für die Verfahrensauswahl zählen der tatsächliche Tätigkeitsstand und Ihre Verbindlichkeiten. Eine Gewerbeabmeldung allein beantwortet nicht alle Fragen.

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Betriebsvermögen und private Schulden

Arbeitsfahrzeug und private Kredite stehen in derselben Vermögensübersicht. Entscheidend sind Eigentum, Rechtsform und konkrete Verbindlichkeit. Der betriebliche Verwendungszweck schützt einen Gegenstand nicht automatisch vor jeder insolvenzrechtlichen Folge.

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Fortführung einer wirtschaftlichen Tätigkeit

Sie möchten während der Insolvenz selbstständig weiterarbeiten. Das verlangt klare Zuständigkeiten und eine finanzierbare Planung. Die Verfahrenseröffnung beantwortet nicht automatisch die Fragen zu neuen Verträgen, Einnahmen und Verpflichtungen.

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Obliegenheiten während des Verfahrens

Arbeit, Wohnort oder Einkommen ändern sich während Ihres Insolvenzverfahrens. Welche Mitteilung erforderlich ist, hängt auch von der Phase ab. Ein Fristen- und Nachweisverzeichnis hilft, konkrete Pflichten rechtzeitig zu erkennen.

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Versagungsantrag eines Gläubigers

Ein Gläubiger beantragt die Versagung Ihrer Restschuldbefreiung. Der Antrag ist noch keine Entscheidung. Für die Antwort zählen behaupteter Grund, Verfahrensphase, gerichtliche Frist und passende Gegenbelege.

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Ausgenommene Forderungen von der Befreiung

Restschuldbefreiung bedeutet nicht, dass jede Verbindlichkeit verschwindet. Bestimmte Forderungen können ausgenommen sein. Für eine realistische Planung werden Forderungsgrund, Anmeldung und mögliche Einwendungen getrennt geprüft.

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Pfändung eines Gemeinschaftskontos

Ein gemeinsames Konto wird wegen der Schulden eines Inhabers gepfändet. Auch die andere Person benötigt Zugang zu ihren Mitteln. Für die ersten Schritte zählen Zustellung an die Bank, Kontoinhaber und die Regeln zur Übertragung auf Einzelkonten.

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Zugang zur laufenden Lebenshaltung

Nach einer Kontopfändung müssen Miete, Lebensmittel und laufende Rechnungen bezahlt werden. Entscheidend ist, welcher Schutz auf Ihrem Konto gilt und welche Nachweise die Bank benötigt. Ein notwendiger Bedarf allein hebt den Pfändungsbeschluss nicht auf.

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Doppelte Pfändung von Lohn und Konto

Der Arbeitgeber behält einen Teil Ihres Lohns ein; die Bank blockiert anschließend die Überweisung. Lohnpfändung und Kontopfändung greifen an verschiedenen Stellen. Für ausreichenden Schutz müssen Abrechnung und Kontogutschrift zusammen betrachtet werden.

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Vollständige Angaben zum Vermögen

Für eine Vermögensauskunft benötigen Sie eine nachvollziehbare Übersicht, keine ungeprüfte Schätzung. Welche Gegenstände und früheren Vorgänge anzugeben sind, ergibt sich aus den konkreten gesetzlichen Regeln. Eigentum und bloße Nutzung bleiben dabei getrennt.

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Termin bei einem Gerichtsvollzieher

Eine Ladung zur Vermögensauskunft ist eingegangen. Zuerst wird geklärt, was verlangt wird, wann der Termin stattfindet und welche Unterlagen benötigt werden. Ein Gespräch über Raten beendet die Ladung nicht automatisch.

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Korrektur unzutreffender Angaben

In einer abgegebenen Vermögensauskunft entdecken Sie einen Fehler. Entscheidend sind die ursprüngliche Angabe, der tatsächliche Sachverhalt und der richtige Korrekturweg. Eine spätere Änderung lässt nicht automatisch jede mögliche Folge entfallen.

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Fortführungsprognose und Liquiditätsplanung

Eine GmbH hat Verluste, erwartet aber neue Aufträge. Ob ihre Fortführung rechtlich tragfähig prognostiziert werden kann, hängt von nachvollziehbaren Annahmen und Finanzierung ab. Bilanz, Liquidität und bloße Geschäftshoffnung sind auseinanderzuhalten.

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Zahlungsunfähigkeit von Überschuldung trennen

Die Bilanz weist Verluste aus, gleichzeitig fehlen Mittel für fällige Rechnungen. Diese Beobachtungen betreffen unterschiedliche Insolvenzfragen. Eine klare Trennung hilft der Geschäftsführung, die richtigen Daten und nächsten Schritte zu bestimmen.

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Geschäftsführerpflichten bei Krisenanzeichen

Löhne kommen verspätet, Lieferanten sperren Aufträge oder Finanzierungsgespräche stocken. Die Geschäftsführung muss solche Hinweise zeitnah einordnen. Interne Hoffnung und externe Beratung ersetzen keine nachvollziehbare eigene Organisation der Krisenprüfung.

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Bestandsaufnahme fälliger Verbindlichkeiten

Eine aktuelle Liste fälliger Zahlungen ist Grundlage jeder belastbaren Liquiditätsprüfung. Rechnungsbetrag, rechtliche Fälligkeit und tatsächlicher Restbetrag müssen zusammenpassen. Eine ungeprüfte Liste aller Buchungen reicht dafür nicht aus.

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Unterlagen für das Insolvenzgericht

Ein Insolvenzantrag für ein Unternehmen braucht aktuelle, zuordenbare Angaben und den richtigen Antragsteller. Ein umfangreicher Ordner ist nur hilfreich, wenn Gesellschaft, Verpflichtungen und Verfahrensziel klar erkennbar sind.

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Zahlungen nach Eintritt einer Insolvenzreife

Nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gelten für Zahlungen einer GmbH besondere Regeln. Zweck, Zeitpunkt und Krisenmaßnahmen müssen gemeinsam geprüft werden. Eine übliche Buchung oder Gesellschafterfreigabe beantwortet diese Frage nicht allein.

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Forderung aus vorsätzlich unerlaubter Handlung

Eine Forderung wird als vorsätzlich unerlaubte Handlung zur Insolvenztabelle angemeldet. Diese Einordnung kann für die Restschuldbefreiung wesentlich sein. Anspruch, Vorsatzbehauptung und besondere Anmeldung werden getrennt betrachtet.

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Prüfung eines Tabellenwiderspruchs

Eine angemeldete Forderung ist in der Insolvenztabelle bestritten. Der nächste Schritt hängt davon ab, wer widerspricht, worauf sich der Widerspruch bezieht und ob bereits ein Titel existiert. Ein Tabellenvermerk erklärt das nicht allein.

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Nebenforderungen in der Anmeldung

In einer Forderungsanmeldung stehen neben dem Rechnungsbetrag Zinsen und Kosten. Für den Vergleich mit Ihren Unterlagen braucht jede Position einen eigenen Zeitraum, Rechtsgrund und Rang.

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Eintragung nach Vollstreckungsmaßnahmen

Eine erfolglose Vollstreckung kann zu einem Eintrag im Schuldnerverzeichnis führen. Entscheidend ist die konkrete Eintragungsanordnung, nicht allein ein Mahnschreiben oder die Höhe der Schulden.

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Nachweis vollständiger Zahlung

Für eine vorzeitige Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis muss die vollständige Befriedigung des betroffenen Gläubigers nachvollziehbar nachgewiesen werden. Ein einzelner Überweisungsbeleg kann dafür zu wenig zeigen.

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Vorzeitige Löschung prüfen

Ein Eintrag im Schuldnerverzeichnis muss nicht in jeder Lage bis zum regulären Ablauf bestehen bleiben. Die passende Löschungsgrundlage entscheidet, welche Nachweise das Gericht benötigt.

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Stundungsantrag und Nachweise

Eine Steuernachzahlung ist fällig, die Mittel reichen vorübergehend nicht aus. Ein Stundungsantrag muss den Engpass erklären und zeigen, wie die Forderung später bezahlt werden kann.

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Vollstreckung des Finanzamts

Das Finanzamt kündigt eine Pfändung an oder hat bereits das Konto belastet. Zahlungsaufschub, Einwendungen gegen den Bescheid und Schutz vor der konkreten Vollstreckung brauchen eine getrennte Prüfung.

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Steuerforderungen im Insolvenzverfahren

Steuerschulden verschwinden nicht schon mit dem Insolvenzantrag. Ihre Behandlung hängt unter anderem davon ab, wann der Anspruch begründet wurde und ob besondere Ausnahmegründe vorliegen.

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Wohnung sichern trotz Zahlungsrückständen

Mietrückstände bedrohen die Wohnung. Entscheidend sind aktueller Saldo, bereits erklärte Kündigungen und mögliche Hilfe zur Sicherung der Unterkunft. Die laufende Miete braucht einen eigenen Plan.

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Rangfolge dringender Ausgaben

Bei Überschuldung verlangen viele Stellen gleichzeitig Geld. Eine Planung dringender Ausgaben soll die Lebenshaltung sichern und rechtliche Pflichten sichtbar machen, ohne eine pauschale Gläubigerrangfolge zu erfinden.

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Vergleich mit dem Vermieter

Eine Einigung mit dem Vermieter soll Mietrückstände abbauen und die Wohnsituation klären. Der Text muss neben den Raten auch bestehende Kündigungen und einen möglichen Räumungsprozess behandeln.

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Inanspruchnahme eines geschäftsführenden Gesellschafters

Die Gesellschaft kann einen Kredit nicht zurückzahlen, und die Bank verlangt Zahlung vom geschäftsführenden Gesellschafter. Zuerst muss geklärt werden, auf welcher persönlichen Verpflichtung die Forderung beruht.

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Sittenwidrigkeit einer Angehörigenbürgschaft

Ein Angehöriger hat für einen Kredit unterschrieben, den er aus eigenen Mitteln kaum tragen konnte. Ob die Bürgschaft sittenwidrig ist, hängt von den Umständen bei Vertragsschluss ab.

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Vergleich über eine Bürgschaftsforderung

Ein Vergleich soll eine persönliche Bürgschaftsforderung abschließend regeln. Die Einigung braucht einen klaren Umfang, eine tragfähige Zahlung und eine eindeutige Aussage zu verbleibenden Ansprüchen.

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Rückforderung früherer Zahlungen

Ein Insolvenzverwalter verlangt eine Zahlung zurück, die Sie früher für eine Leistung erhalten haben. Der Rückforderungsbrief braucht eine Prüfung des konkreten Anfechtungstatbestands und der einzelnen Zahlung.

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Kenntnis von Zahlungsschwierigkeiten

Ein Kunde hatte Rückstände oder bat um Raten. Bei einer späteren Insolvenzanfechtung ist zu klären, was diese Informationen über die wirtschaftliche Lage tatsächlich erkennen ließen.

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Verteidigung gegen eine Schenkungsanfechtung

Eine frühere Zuwendung wird als unentgeltliche Leistung angefochten. Für die Verteidigung sind Inhalt der Leistung, mögliche Gegenleistung und deren tatsächliche Verwendung entscheidend.

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Liquiditätsplan statt bloßer Umsatzplanung

Ein Unternehmen weist Umsatz aus, kann aber fällige Rechnungen nicht bezahlen. Ein Liquiditätsplan zeigt tatsächliche Ein- und Auszahlungen und macht den finanziellen Engpass zeitlich sichtbar.

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Außergerichtliche Restrukturierung

Ein kleines Unternehmen will Schulden und Finanzierung mit seinen Gläubigern neu ordnen. Eine außergerichtliche Restrukturierung braucht belastbare Zahlen, klare Vereinbarungen und eine laufende Prüfung der Insolvenzlage.

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Abgrenzung zum förmlichen Insolvenzverfahren

Eine Sanierung kann durch freie Vereinbarungen, einen gesetzlichen Restrukturierungsrahmen oder ein Insolvenzverfahren erfolgen. Die Wahl hängt von Krisenstadium, Rechtsform und benötigter Wirkung ab.

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Geschäftskrise: Liquidität, Forderungen und Pflichten gemeinsam betrachten

Bei einer Geschäftskrise genügt der Blick auf den letzten Jahresgewinn nicht. Verfügbare Mittel, fällige Verpflichtungen und durchsetzbare Forderungen müssen mit der Rechtsform und möglichen insolvenzrechtlichen Pflichten zeitnah zusammengeführt werden.

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