Privatpersonen · DEUTSCHLAND

Pflichtteilsrisiken planen

Sie möchten bestimmte Personen begünstigen und mögliche Pflichtteilsbelastungen überblicken? Wir ordnen Familienlage, Vermögen und frühere Zuwendungen vor einer Nachlassgestaltung. Wir klären den vereinbarten Prüfauftrag und dokumentieren offene Punkte sowie die nächsten Aufgaben.

Leistungserbringer, Umfang und Honorar vor Beginn geklärt.

Fristen beachten. Nennen Sie vorhandene Entscheidungen, laufende Fristen und bereits vereinbarte Termine. Eine Anfrage oder ein Entwurf ersetzt weder einen erforderlichen Abschluss noch einen ausdrücklich beauftragten Rechtsbehelf.

01

Berechtigte und Erbfolge erfassen

Sie erhalten eine nachvollziehbare Übersicht zu berechtigte und erbfolge erfassen.

02

Vermögen und Zuwendungen prüfen

Sie erhalten eine nachvollziehbare Übersicht zu vermögen und zuwendungen prüfen.

03

Gestaltungsoptionen abstimmen

Sie erhalten eine nachvollziehbare Übersicht zu gestaltungsoptionen abstimmen.

Was die Unterstützung umfasst

Berechtigte und Erbfolge erfassen

Familienverhältnisse, bestehende Verfügungen und gewünschte Erben werden aufgenommen. Gesetzliche Erbfolge und testamentarisches Ziel werden gegenübergestellt. Eine bloße Enterbung wird nicht als Beseitigung sämtlicher Pflichtteilsrechte dargestellt.

Vermögen und Zuwendungen prüfen

Vermögenspositionen, Verpflichtungen und frühere Übertragungen werden dokumentiert. Bewertungs- und Ergänzungsfragen erhalten eigene Prüfpunkte. Ein Übertragungsdatum allein beantwortet nicht jede Frage nach späterer Berücksichtigung oder vorbehaltenen Rechten.

Gestaltungsoptionen abstimmen

Liquiditätsbedarf, gewünschte Zuwendung und mögliche Vereinbarungen werden aufeinander abgestimmt. Ein Verzicht erfordert einen gesonderten Abschlussweg und wird nicht durch ein Testament ersetzt. Steuerliche Bewertung und notarielle Umsetzung werden ausdrücklich zusätzlich koordiniert.

Typische Situationen

Berechtigte und Erbfolge erfassen

Familienverhältnisse, bestehende Verfügungen und gewünschte Erben werden aufgenommen.

Vermögen und Zuwendungen prüfen

Vermögenspositionen, Verpflichtungen und frühere Übertragungen werden dokumentiert.

Gestaltungsoptionen abstimmen

Liquiditätsbedarf, gewünschte Zuwendung und mögliche Vereinbarungen werden aufeinander abgestimmt.

Worauf es fachlich ankommt

Redaktioneller Quellenstand: 04.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.

So gehen wir vor

  1. 01

    Ausgangslage schildern

    Sie nennen Ziel, Dokumente und aktuelle Termine.

  2. 02

    Unterlagen abgleichen

    Die entscheidenden Angaben werden auf Vollständigkeit und Widersprüche gelesen.

  3. 03

    Ergebnis besprechen

    Konkrete Prüfpunkte und benötigte Ergänzungen werden dokumentiert.

  4. 04

    Weiteren Auftrag festlegen

    Umsetzung und zusätzliche Vertretung werden ausdrücklich abgestimmt.

Diese Unterlagen helfen beim Einstieg

  • Familienübersicht
  • Vorhandene Verfügungen
  • Vermögens- und Schuldenübersicht
  • Frühere Übertragungsverträge
  • Angaben zu gewünschten Begünstigten

Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.

Leistungsumfang und Honorar

Umfang der Unterlagen, offene Tatsachenfragen und der gewünschte Verfahrens- oder Gestaltungsauftrag bestimmen den Aufwand. Vor weiterer Bearbeitung werden Leistungsumfang und Honorar abgestimmt. Zusätzliche Fachgutachten, notarielle Leistungen, Behördenkosten und gerichtliche Vertretung sind nur nach gesonderter Vereinbarung enthalten. Ein bestimmtes Ergebnis oder eine vollständige Kostenerstattung wird nicht zugesagt.

Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.

Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmen

Häufige Fragen

Kann ich den Pflichtteil durch Enterbung verhindern?

Enterbung und Pflichtteil sind unterschiedliche Fragen. Die konkrete Berechtigung wird gesondert geprüft.

Sind frühere Schenkungen immer irrelevant?

Übertragung, Zeitpunkt und vorbehaltene Rechte können relevant sein. Eine pauschale Nichtberücksichtigung wird vermieden.

Ist eine Bewertung im Honorar enthalten?

Fachliche Bewertung oder steuerliche Prüfung wird nur bei vereinbartem Umfang übernommen. Benötigte zusätzliche Fachleistungen werden benannt.

Welche Unterlagen werden zuerst benötigt?

Für pflichtteilsrisiken planen beginnen wir mit den oben genannten Dokumenten. Fehlende Anlagen und unklare Zeitangaben werden gezielt nachgefragt, statt ein Ergebnis ohne vollständige Grundlage vorauszusetzen.

Was erhalten Sie nach der Prüfung?

Sie erhalten die vereinbarte Einordnung zu den konkreten Aufgaben: berechtigte und erbfolge erfassen, vermögen und zuwendungen prüfen, gestaltungsoptionen abstimmen. Offene Nachweise, nächste Schritte und ein zusätzlicher Umsetzungsauftrag werden klar benannt.

Sind Vertretung und zusätzliche Fachleistungen enthalten?

Nur bei ausdrücklicher Vereinbarung. Erstprüfung, Verhandlung, Einreichung und weitere Vertretung werden mit Zuständigkeit und Kosten getrennt abgestimmt. Zusätzliche technische, medizinische oder steuerliche Leistungen benötigen einen eigenen Umfang.

Passende weitere Leistungen

Alle Themen: Vorsorge und Nachlassplanung

DER NÄCHSTE SCHRITT

Beginnen wir mit Ihrer Situation.

Was ist passiert, welches Ergebnis wünschen Sie und steht eine Frist an?
Wir klären den passenden Leistungsumfang vor Ihrer Entscheidung.

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