Was die Unterstützung umfasst
Liefergeschäft und Saldo erfassen
Vertragspartner, Waren, Lieferdatum und vereinbarter Preis werden aufgenommen. Teilzahlungen, Gutschriften und Rücksendungen werden vom ursprünglichen Rechnungsbetrag getrennt. Forderungen gegen verschiedene Gesellschaften werden nicht allein wegen gemeinsamer Ansprechpartner zusammengelegt.
Beanstandungen rechtlich einordnen
Menge, Qualität und behauptete Gegenansprüche werden anhand der Kommunikation untersucht. Kaufrechtliche Rechte und vertragliche Zahlungsbedingungen werden zusammen gelesen. Eigentumsvorbehalt und Herausgabe sind andere Fragen als eine reine Zahlungsforderung und werden bei Bedarf zusätzlich geprüft.
Durchsetzung vorbereiten
Anspruch, Beweise und wirtschaftlicher Rahmen werden geordnet. Unbestrittene Forderung, substantiierter Streit und mögliche Insolvenz brauchen unterschiedliche Wege. Mahnung, Vergleich, Mahnverfahren oder Klage werden ausdrücklich abgegrenzt; ein Titel garantiert noch keinen Zahlungseingang.
Typische Situationen
Der Kunde bestreitet den Wareneingang
Lieferschein und weitere Nachweise werden abgeglichen.
Ein Teil der Ware wurde zurückgeschickt
Rücksendung und Gutschrift werden im Saldo berücksichtigt.
Der Kunde verweist auf Qualitätsmängel
Beanstandung und mögliche Gegenrechte werden geprüft.
Worauf es fachlich ankommt
Kaufpreisgrundlage bestimmen
§ 433 BGB betrifft Kaufpflichten. Vertrag und konkrete Lieferung werden als Grundlage geprüft.
Amtliche Grundlage: § 433 BGB ↗Zahlungsverzug feststellen
§ 286 BGB betrifft Verzug. Fälligkeit, Mahnung und mögliche Ausnahmen werden konkret eingeordnet.
Amtliche Grundlage: § 286 BGB ↗Redaktioneller Quellenstand: 03.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.
So gehen wir vor
- 01
Forderung aufnehmen
Parteien und Saldo werden erfasst.
- 02
Lieferung belegen
Bestellung und Wareneingang werden geprüft.
- 03
Streit einordnen
Einwendungen und Gegenansprüche werden abgeglichen.
- 04
Vorgehen abstimmen
Aufforderung oder Verfahren wird vorbereitet.
Diese Unterlagen helfen beim Einstieg
- Bestellung und Vertrag
- Rechnung und Fälligkeit
- Liefernachweise
- Zahlungen und Gutschriften
- Beanstandungen und Mahnungen
Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.
Leistungsumfang und Honorar
Forderungsumfang, Zahl der Lieferungen und Streitstand bestimmen den Aufwand. Gericht und Vollstreckung sind gesondert. Honorar, Kostenrisiko und mögliche Erstattung werden vor Beginn erläutert. Zahlungseingang oder vollständiger Kostenausgleich werden nicht zugesagt.
Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.
Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmenHäufige Fragen
Reicht eine Rechnung als Nachweis?
Vertrag, Lieferung und Fälligkeit müssen nachvollziehbar sein.
Was gilt bei Teilzahlungen?
Zahlungen werden der konkreten Forderung zugeordnet.
Können Mängel die Zahlung beeinflussen?
Behauptete Gegenrechte werden individuell geprüft.
Ist Eigentumsvorbehalt dasselbe wie Zahlungsklage?
Herausgabe und Geldforderung sind getrennte Anliegen.
Ist ein Mahnverfahren immer geeignet?
Streitstand und weitere Voraussetzungen werden geprüft.
Ist die Vollstreckung enthalten?
Sie wird mit geeignetem Titel gesondert vereinbart.