Was die Unterstützung umfasst
Versorgungsziel und Nachlass erfassen
Beteiligte, Vermögensarten und gewünschte Unterstützung werden aufgenommen. Bestehende Testamente und Pflichtteilsfragen werden zusammen gelesen. Eine allgemeine Musterklausel beantwortet nicht jede Frage nach Betreuung, Verwaltung und tatsächlichem Bedarf.
Erbfolge und Verwaltung abstimmen
Vor- und Nacherbschaft sowie mögliche Testamentsvollstreckung werden nach dem konkreten Ziel geprüft. Befugnisse, Ersatzpersonen und praktische Auszahlungen erhalten eigene Regeln. Die Gestaltung wird nicht als pauschal sicherer Ausschluss aller sozialrechtlichen Folgen dargestellt.
Fachprüfung und Abschluss vorbereiten
Leistungsbescheide und rechtliche Nachlassstruktur werden miteinander abgeglichen. Erforderliche sozialrechtliche Ergänzung und notarielle Formfragen erhalten klare Zuständigkeit. Das Ergebnis ist eine konkrete Prüfübersicht oder vereinbarte Fassung; eine lebenslange Versorgung oder unangreifbare Vermögensabschirmung wird nicht zugesagt.
Typische Situationen
Absicherung eines Kindes mit Behinderung
Ein Kind mit Behinderung soll über den Nachlass unterstützt werden. Tatsächlicher Bedarf und vorhandene Sozialleistungen werden aufgenommen.
Vor- und Nacherbschaft in der Gestaltung
Eine Verfügung verbindet Vor- und Nacherbschaft. Befugnisse, Ersatzregeln und Verwaltungsauftrag werden gemeinsam gelesen.
Abstimmung mit sozialrechtlichen Ansprüchen
Leistungsbescheide und Nachlassgestaltung berühren sich. Sozialrechtlicher Ergänzungsbedarf wird vor Abschluss konkret benannt.
Worauf es fachlich ankommt
Rechtliche Grundlage: § 2100 BGB
Diese Grundlage wird mit dem konkreten Sachverhalt und dem vereinbarten Auftrag abgeglichen. Weitere Voraussetzungen werden nach Art der Leistung gesondert geprüft.
Fachliche Grundlage: § 2100 BGB
Rechtliche Grundlage: § 2197 BGB
Diese Grundlage wird mit dem konkreten Sachverhalt und dem vereinbarten Auftrag abgeglichen. Weitere Voraussetzungen werden nach Art der Leistung gesondert geprüft.
Fachliche Grundlage: § 2197 BGB
Redaktioneller Quellenstand: 04.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.
So gehen wir vor
- 01
Ziel und Unterlagen aufnehmen
Sie schildern den aktuellen Stand und übermitteln die auf dieser Seite genannten Nachweise.
- 02
Versorgungsziel und Nachlass erfassen
Ausgangsdokumente und tatsächliche Angaben werden abgeglichen; fehlende Informationen werden konkret benannt.
- 03
Erbfolge und Verwaltung abstimmen
Die entscheidenden Voraussetzungen und offenen Tatsachen werden im vereinbarten Fachumfang geprüft.
- 04
Fachprüfung und Abschluss vorbereiten
Ergebnis, Zuständigkeit und zusätzliche Umsetzung werden mit Umfang und Honorar abgestimmt.
Diese Unterlagen helfen beim Einstieg
- Vorhandenes Testament
- Familien- und Betreuungsangaben
- Nachlassübersicht
- Leistungsbescheide
- Angaben zu möglichen Verwaltungspersonen
Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.
Leistungsumfang und Honorar
Umfang der Unterlagen, offene Tatsachenfragen und der gewünschte Verfahrens- oder Gestaltungsauftrag bestimmen den Aufwand. Vor weiterer Bearbeitung werden Leistungsumfang und Honorar abgestimmt. Zusätzliche Fachgutachten, notarielle Leistungen, Behördenkosten und gerichtliche Vertretung sind nur nach gesonderter Vereinbarung enthalten. Ein bestimmtes Ergebnis oder eine vollständige Kostenerstattung wird nicht zugesagt.
Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.
Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmenHäufige Fragen
Ist ein Muster für jede Familie geeignet?
Bedarf, Vermögen und bestehende Verfügungen müssen individuell gelesen werden.
Sind alle Sozialleistungen automatisch geschützt?
Rechtsgrundlage und konkrete Gestaltung benötigen einen eigenen Abgleich.
Kann eine Verwaltungsperson vorgesehen werden?
Aufgabe, Befugnisse und Ersatzregelung werden entsprechend der gewählten Gestaltung geprüft.
Welche Unterlagen werden zuerst benötigt?
Beginnen Sie mit Vorhandenes Testament, Familien- und Betreuungsangaben, Nachlassübersicht. Weitere Anlagen und unklare Angaben werden anhand Ihres konkreten Ziels nachgefragt.
Was erhalten Sie nach der Prüfung?
Sie erhalten die vereinbarte Einordnung zu den konkreten Aufgaben: versorgungsziel und nachlass erfassen, erbfolge und verwaltung abstimmen, fachprüfung und abschluss vorbereiten. Offene Nachweise, nächste Schritte und ein zusätzlicher Umsetzungsauftrag werden klar benannt.
Sind Vertretung und zusätzliche Fachleistungen enthalten?
Nur bei ausdrücklicher Vereinbarung. Erstprüfung, Verhandlung, Einreichung und weitere Vertretung werden mit Zuständigkeit und Kosten getrennt abgestimmt. Zusätzliche technische, medizinische oder steuerliche Leistungen benötigen einen eigenen Umfang.