Was die Unterstützung umfasst
Nachfolgeziel und Struktur erfassen
Beteiligungen, familiäre Situation und gewünschter Übergabezeitpunkt werden aufgenommen. Eigentumsübergang und operative Leitung erhalten getrennte Aufgaben. Ein Testament allein regelt nicht jede gesellschaftsrechtliche Nachfolgevoraussetzung oder die praktische Betriebsführung.
Verträge und Interessen abgleichen
Gesellschaftsvertrag, bestehende Verfügungen und Pflichtteilsfragen werden zusammen gelesen. Finanzierungsbedarf und Ausgleich anderer Angehöriger werden dokumentiert. Steuerliche Bewertung und notarielle Übertragung benötigen jeweils befugte Fachzuständigkeit; Ersparnisse werden nicht pauschal zugesagt.
Umsetzungsplan vorbereiten
Benötigte Vertragsfassungen, Zustimmungen und weitere Termine werden geordnet. Übergabe zu Lebzeiten und Erwerb im Erbfall erhalten eigene Schritte. Ein fertiger Plan ersetzt keinen notwendigen Abschluss; bestimmte Zustimmung, Betriebsfortführung oder Steuerfolge wird nicht garantiert.
Typische Situationen
Nachfolge innerhalb der Familie
Ein Kind soll das Familienunternehmen übernehmen. Beteiligung, Führung und Ausgleich anderer Angehöriger werden getrennt vorbereitet.
Gesellschaftsvertrag und Erbfolge abstimmen
Testament und Gesellschaftsvertrag enthalten unterschiedliche Nachfolgeregeln. Beide Dokumente müssen aufeinander abgestimmt werden.
Trennung von Eigentum und Geschäftsführung
Eigentum soll übertragen werden, die bisherige Leitung aber vorerst bleiben. Rechte, Kontrolle und weitere Übertragungsschritte werden geprüft.
Worauf es fachlich ankommt
Rechtliche Grundlage: § 1937 BGB
Diese Grundlage wird mit dem konkreten Sachverhalt und dem vereinbarten Auftrag abgeglichen. Weitere Voraussetzungen werden nach Art der Leistung gesondert geprüft.
Fachliche Grundlage: § 1937 BGB
Rechtliche Grundlage: § 15 GmbHG
Diese Grundlage wird mit dem konkreten Sachverhalt und dem vereinbarten Auftrag abgeglichen. Weitere Voraussetzungen werden nach Art der Leistung gesondert geprüft.
Fachliche Grundlage: § 15 GmbHG
Redaktioneller Quellenstand: 04.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.
So gehen wir vor
- 01
Ziel und Unterlagen aufnehmen
Sie schildern den aktuellen Stand und übermitteln die auf dieser Seite genannten Nachweise.
- 02
Nachfolgeziel und Struktur erfassen
Ausgangsdokumente und tatsächliche Angaben werden abgeglichen; fehlende Informationen werden konkret benannt.
- 03
Verträge und Interessen abgleichen
Die entscheidenden Voraussetzungen und offenen Tatsachen werden im vereinbarten Fachumfang geprüft.
- 04
Umsetzungsplan vorbereiten
Ergebnis, Zuständigkeit und zusätzliche Umsetzung werden mit Umfang und Honorar abgestimmt.
Diese Unterlagen helfen beim Einstieg
- Beteiligungsübersicht
- Gesellschaftsverträge
- Testamente und Eheverträge
- Unternehmenszahlen
- Beschreibung gewünschter Nachfolger
Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.
Leistungsumfang und Honorar
Umfang der Unterlagen, offene Tatsachenfragen und der gewünschte Verfahrens- oder Gestaltungsauftrag bestimmen den Aufwand. Vor weiterer Bearbeitung werden Leistungsumfang und Honorar abgestimmt. Zusätzliche Fachgutachten, notarielle Leistungen, Behördenkosten und gerichtliche Vertretung sind nur nach gesonderter Vereinbarung enthalten. Ein bestimmtes Ergebnis oder eine vollständige Kostenerstattung wird nicht zugesagt.
Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.
Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmenHäufige Fragen
Reicht ein Testament für jede Nachfolge?
Gesellschaftsvertrag und erforderliche Übertragung müssen gesondert abgestimmt werden.
Können Eigentum und Führung getrennt werden?
Zielstruktur und konkrete rechtliche Möglichkeiten werden geprüft.
Sind Steuern und Notariat enthalten?
Fachliche Prüfung und erforderliche Beurkundung benötigen eigenen vereinbarten Umfang.
Welche Unterlagen werden zuerst benötigt?
Beginnen Sie mit Beteiligungsübersicht, Gesellschaftsverträge, Testamente und Eheverträge. Weitere Anlagen und unklare Angaben werden anhand Ihres konkreten Ziels nachgefragt.
Was erhalten Sie nach der Prüfung?
Sie erhalten die vereinbarte Einordnung zu den konkreten Aufgaben: nachfolgeziel und struktur erfassen, verträge und interessen abgleichen, umsetzungsplan vorbereiten. Offene Nachweise, nächste Schritte und ein zusätzlicher Umsetzungsauftrag werden klar benannt.
Sind Vertretung und zusätzliche Fachleistungen enthalten?
Nur bei ausdrücklicher Vereinbarung. Erstprüfung, Verhandlung, Einreichung und weitere Vertretung werden mit Zuständigkeit und Kosten getrennt abgestimmt. Zusätzliche technische, medizinische oder steuerliche Leistungen benötigen einen eigenen Umfang.