Was die Unterstützung umfasst
Gesundheit und Versicherungsverlauf aufnehmen
Wir erfassen die vorliegenden Befunde, Reha-Unterlagen und bisherige Leistungsentscheidungen. Die Auswirkungen auf Erwerbstätigkeit werden anhand der Dokumente beschrieben. Versicherungszeiten und mögliche Lücken erhalten einen eigenen Abgleich. Eine Diagnose, Krankschreibung oder ein Behinderungsgrad wird nicht automatisch als vollständiger Nachweis eines Rentenanspruchs behandelt.
Antrag oder Entscheidung prüfen
Bei einem geplanten Antrag werden fehlende Angaben und Nachweise konkret benannt. Bei einer Ablehnung werden Begründung und vorhandene medizinische Einschätzung gegenübergestellt. Widersprüche zwischen Unterlagen erhalten Rückfragen, statt ohne fachliche Grundlage eine andere Diagnose zu behaupten. Die rechtliche Prüfung ersetzt kein medizinisches Gutachten und keine behandelnde ärztliche Beratung.
Weiteres Vorgehen abstimmen
Wir bereiten den ausdrücklich vereinbarten Schritt vor, etwa eine Unterlagenübersicht, schriftliche Einordnung oder Rechtsbehelfsfassung. Aktenbeschaffung, zusätzliche medizinische Stellungnahmen und gerichtliche Vertretung werden gesondert geklärt. Auswirkungen auf andere Leistungen und den persönlichen Übergang werden bei Bedarf in einer eigenen Fragenliste aufgenommen. Ein bestimmter Rentenbeginn oder eine Bewilligung wird nicht versprochen.
Typische Situationen
Ein Rentenantrag wird vorbereitet
Versicherungsverlauf und aktuelle medizinische Nachweise werden geordnet.
Die Rentenversicherung lehnt ab
Gründe, Befunde und Verfahrensweg werden individuell abgeglichen.
Eine befristete Bewilligung läuft aus
Weitergewährung und vorhandene Nachweise erhalten eine eigene Zeitplanung.
Worauf es fachlich ankommt
Anspruchsvoraussetzungen
Gesundheitsbezogene und versicherungsrechtliche Voraussetzungen werden getrennt geprüft.
Amtliche Grundlage: § 43 SGB VI ↗Bescheid anfechten
Ein möglicher Widerspruch braucht eine konkrete Prüfung von Zugang, Form und Frist.
Amtliche Grundlage: § 84 SGG ↗Redaktioneller Quellenstand: 03.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.
So gehen wir vor
- 01
Ausgangslage erfassen
Sie nennen Antrag, Bescheid und aktuelle Erwerbssituation.
- 02
Nachweise ordnen
Versicherungs- und Gesundheitsunterlagen werden getrennt abgeglichen.
- 03
Offene Fragen klären
Fehlende Informationen und mögliche Einwendungen werden konkret benannt.
- 04
Folgeschritt vorbereiten
Der vereinbarte Antragsschritt oder Rechtsbehelf wird abgestimmt.
Diese Unterlagen helfen beim Einstieg
- Versicherungsverlauf und Rentenauskunft
- Antrag oder vollständiger Rentenbescheid
- Aktuelle Befunde und Reha-Berichte
- Bisherige Gutachten und Korrespondenz
- Übersicht laufender Leistungen und Erwerbstätigkeit
Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.
Leistungsumfang und Honorar
Unterlagenumfang, Verfahrensstand und zusätzliche Akten- oder Gutachtenfragen bestimmen den Auftrag. Ärztliche Stellungnahmen und gerichtliche Vertretung werden gesondert vereinbart. Eine Kostenübernahme durch Versicherung, Gericht oder Rentenversicherung wird nicht ohne Prüfung zugesagt.
Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.
Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmenHäufige Fragen
Bedeutet Arbeitsunfähigkeit automatisch Erwerbsminderung?
Die Begriffe werden getrennt geprüft. Eine Krankschreibung und die rentenrechtlichen Voraussetzungen betreffen unterschiedliche Fragen; die vorhandenen Unterlagen müssen zum konkreten Anspruch eingeordnet werden.
Reicht ein anerkannter Behinderungsgrad aus?
Nein, ein Rentenanspruch wird dadurch nicht automatisch festgestellt. Medizinische Auswirkungen und Versicherungsverlauf erhalten eine eigene Prüfung anhand des konkreten Verfahrens.
Welche Befunde sind hilfreich?
Relevant sind aktuelle und verfahrensbezogene Unterlagen, die Einschränkungen nachvollziehbar beschreiben. Vorhandene Reha-Berichte und Gutachten werden geordnet; zusätzliche Unterlagen werden gezielt statt pauschal angefordert.
Prüfen Sie auch einen Ablehnungsbescheid?
Ja. Die tragenden Gründe werden mit Antrag und Nachweisen abgeglichen. Eine mögliche Anfechtung und deren tatsächliche Einreichung werden ausdrücklich als weitere Schritte vereinbart.
Erstellen Sie ein medizinisches Gutachten?
Nein. Wir ordnen rechtliche Prüffragen und vorhandene Nachweise. Erforderliche medizinische Bewertungen stammen von fachlich zuständigen Personen und werden als eigener Bedarf benannt.
Ist eine Weiterbewilligung automatisch möglich?
Das wird anhand der vorhandenen Entscheidung und aktuellen Unterlagen geprüft. Fristen, neue Nachweise und der passende Antragsweg werden konkret geklärt, ohne einen unveränderten Folgeanspruch vorauszusetzen.