Was die Unterstützung umfasst
Angriffsziel konkretisieren
Wir lesen die betroffene Verfügung und mögliche ältere Fassungen. Auslegung, Testierfähigkeit, Formmangel und Anfechtung sind unterschiedliche Fragen. Der passende rechtliche Weg wird nicht allein aus einem allgemeinen Verdacht gewählt.
Tatsachen und Kenntnis belegen
Ereignisse, Aussagen und Dokumente werden chronologisch aufgenommen. Wer etwas selbst wahrgenommen hat, wird von Vermutungen getrennt. Ein belastbarer Zusammenhang mit der konkreten Verfügung ist wichtiger als allgemeine Familienkonflikte.
Folgen und Verfahren prüfen
Berechtigung und mögliche neue Erbfolge werden berücksichtigt. Eine erfolgreiche Anfechtung bedeutet nicht automatisch, dass die anfragende Person allein erbt. Erklärung und weitere Nachlassverfahren werden ausdrücklich beauftragt.
Typische Situationen
Eine Entscheidung soll unter Druck entstanden sein
Konkrete Handlung und Zusammenhang werden dokumentiert. Ein schwieriges Verhältnis allein beweist keine widerrechtliche Drohung.
Neue Informationen werden erst später entdeckt
Kenntniszeitpunkt und Inhalt werden aufgenommen. Die Fristprüfung braucht mehr als das Datum des Testamentserhalts.
Ein älteres Testament würde wieder Bedeutung erhalten
Alle Fassungen werden gemeinsam geprüft. Folgen werden vor einem Angriff beschrieben.
Worauf es fachlich ankommt
Anfechtungsgrund prüfen
§ 2078 BGB betrifft Irrtum und Drohung bei letztwilligen Verfügungen. Konkrete Tatsachen sind erforderlich.
Amtliche Grundlage: § 2078 BGB ↗Frist gesondert feststellen
§ 2082 BGB regelt Anfechtungsfristen. Kenntnis und Erbfall werden chronologisch dokumentiert.
Amtliche Grundlage: § 2082 BGB ↗Redaktioneller Quellenstand: 03.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.
So gehen wir vor
- 01
Verdacht schildern
Nennen Sie konkrete Tatsachen und Kenntnisdatum.
- 02
Prüfauftrag bestimmen
Anfechtung und andere Einwände werden getrennt.
- 03
Voraussetzungen bewerten
Berechtigung und Belege werden verbunden.
- 04
Erklärung abstimmen
Weitere Verfahren erhalten bestätigten Umfang.
Diese Unterlagen helfen beim Einstieg
- Testament und frühere Fassungen
- Eröffnungsunterlagen
- Chronologie mit Kenntnisdaten
- Nachrichten und Zeugenangaben
- Eigene Erbstellung und laufende Verfahren
Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.
Leistungsumfang und Honorar
Grund, Beweisumfang und Verfahren bestimmen den Aufwand. Gutachten und Prozess sind gesonderte Leistungen. Honorar und befugte Zuständigkeit werden vor Beginn benannt. Ein bestimmtes Erbergebnis wird nicht garantiert.
Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.
Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmenHäufige Fragen
Reicht eine ungerechte Verteilung?
Nein. Ein rechtlich tragfähiger Grund muss konkret geprüft werden.
Ist Testierunfähigkeit eine Anfechtung?
Sie ist eine eigene Wirksamkeitsfrage. Der richtige Prüfweg wird abgegrenzt.
Wann beginnt die Jahresfrist?
Der maßgebliche Kenntniszeitpunkt wird konkret festgestellt. Testamentseröffnung und Grundkenntnis können auseinanderfallen.
Erbe ich bei Erfolg automatisch alles?
Nein. Verbleibende Verfügungen und gesetzliche Erbfolge werden geprüft.
Kann zunächst privat verhandelt werden?
Eine Einigungsmöglichkeit ersetzt keine Fristwahrung. Zeitablauf wird parallel geprüft.
Wahrt meine Anfrage die Frist?
Nein. Erforderliche Erklärung und bestätigte Zuständigkeit müssen gesondert umgesetzt werden.