Was die Unterstützung umfasst
Zuwendungsziel erfassen
Geldbetrag, konkreter Gegenstand oder anderes Recht werden nach Eigentum und Verfügbarkeit aufgenommen. Begünstigte Person und gegebenenfalls Ersatzbegünstigung werden eindeutig beschrieben. Ein gewünschter Vorteil wird nicht automatisch als rechtlich problemlos erfüllbar angenommen.
Erfüllung und Bedingungen gestalten
Verpflichtete Person, Zeitpunkt und gewünschte Bedingungen werden geprüft. Vermächtnis begründet grundsätzlich eine Forderung auf den vorgesehenen Vorteil und ist von einem unmittelbaren Eigentumsübergang zu unterscheiden. Kosten, Belastungen und spätere Veränderung des Gegenstands werden ausdrücklich betrachtet.
Testament als Ganzes prüfen
Erbeinsetzung, Pflichtteilsfragen und weitere Vermächtnisse werden abgeglichen. Form und frühere Bindung bleiben eigene Voraussetzungen einer wirksamen Verfügung. Grundstücksübertragung nach dem Erbfall und steuerliche Folgen werden bei Bedarf gesondert abgestimmt; ein eindeutiger Entwurf ersetzt nicht jeden späteren Vollzug.
Typische Situationen
Ein Angehöriger soll einen Geldbetrag erhalten
Betrag und Erfüllung werden konkretisiert.
Eine bestimmte Immobilie soll zugewendet werden
Eigentum, Belastung und späterer Vollzug werden geprüft.
Ein vorhandenes Testament enthält unklare Einzelzuweisungen
Erbenstellung und Vermächtnis werden abgegrenzt.
Worauf es fachlich ankommt
Vermächtnis abgrenzen
§ 1939 BGB betrifft Zuwendung ohne Erbeinsetzung. Gewünschte Stellung des Begünstigten wird bestimmt.
Amtliche Grundlage: § 1939 BGB ↗Erfüllungsanspruch gestalten
§ 2174 BGB betrifft Anspruch aus dem Vermächtnis. Gegenstand und verpflichtete Person werden konkret eingeordnet.
Amtliche Grundlage: § 2174 BGB ↗Redaktioneller Quellenstand: 03.10.2026. Die Grundlagen ersetzen keine Prüfung Ihrer konkreten Situation.
So gehen wir vor
- 01
Ziel beschreiben
Vorteil und Begünstigter werden aufgenommen.
- 02
Rechte prüfen
Gegenstand und bestehende Verfügung werden gelesen.
- 03
Text gestalten
Erfüllung und Bedingungen werden abgestimmt.
- 04
Vollzug einordnen
Form und zusätzliche Fachfragen werden geklärt.
Diese Unterlagen helfen beim Einstieg
- Testamentsentwurf
- Frühere Testamente und Erbverträge
- Angaben zu Begünstigten
- Eigentums- und Belastungsübersicht
- Gewünschte Bedingungen und Erfüllung
Beginnen Sie mit einer kurzen Beschreibung. Senden Sie im Erstkontakt keine Passwörter, vollständigen Akten oder ungeschützten sensiblen Dokumente. Den passenden Übertragungsweg stimmen wir anschließend ab.
Leistungsumfang und Honorar
Art der Zuwendung, Zahl der Begünstigten und bestehende Verfügung bestimmen den Aufwand. Notar, spätere Anspruchsdurchsetzung und Steuerberatung sind gesondert. Umfang und Honorar werden vor Beginn bestätigt. Streitfreie Erfüllung wird nicht garantiert.
Juristische und steuerberatende Tätigkeiten setzen entsprechend befugte Fachleute voraus. Vor der Beauftragung werden Zuständigkeit und Leistungserbringer benannt. Die erste Anfrage ist noch keine Mandatsübernahme.
Wie wir Leistungen und Vergütung abstimmenHäufige Fragen
Ist der Vermächtnisnehmer automatisch Erbe?
Vermächtnis und Erbenstellung werden getrennt betrachtet.
Geht Eigentum immer sofort über?
Anspruch und spätere Erfüllung müssen unterschieden werden.
Kann Geld oder ein Gegenstand vorgesehen werden?
Bestimmbarkeit und tatsächliche Verfügbarkeit werden geprüft.
Sind Bedingungen möglich?
Gewünschte Regel und rechtliche Grenzen werden konkret eingeordnet.
Muss das gesamte Testament gelesen werden?
Widersprüche und weitere Verfügungen werden im Zusammenhang geprüft.
Ist spätere Durchsetzung enthalten?
Erfüllung und Vertretung brauchen einen gesonderten Auftrag.